Sonderpädagogisches Förderzentrum München Mitte 1

 

 

 

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Angebote

Jugendsozialarbeit

Ansprechpartnerin: Dipl.Soz.-Päd. Gabi Hermann, Tel.: 089/ 12 16 39- 24 (- 25)

Ich stehe Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern an der Schule als Ansprechpartner zur Verfügung. Gleichzeitig verstehe ich mich als Vertrauensperson und Vermittler bei schulischen und privaten Problemen.
Jugendsozialarbeit an Schulen begreift Kinder und Jugendliche im Gesamtzusammenhang ihrer unterschiedlichen Lebenswelten und integriert die Unterstützung aus den verschiedensten Institutionen. Sie ist angewiesen auf die Mithilfe der Erziehungsberechtigten, der Lehrer und der beteiligten Einrichtungen.
Schule ist neben Familie und Freundeskreis zentrale Lebenswelt unserer Kinder. Hier zeigen sich Sozial- und Lernverhalten der Schüler in ihren aktuellen Möglichkeiten und Grenzen.
Für sozial und individuell benachteiligte Schüler wird durch die Koordination privater und öffentlicher Ressourcen ein Netz an Hilfestellungen erarbeitet, welches den einzelnen in seiner individuellen Problematik unterstützt und ihn durch kooperative Hilfe fördert.
Der Schwerpunkt liegt hierbei sowohl auf der Prävention durch frühzeitiges Erkennen der Problematik als auch auf der Integration der unterschiedlichen Maßnahmen durch Vernetzung aller Beteiligter.
Erste Gespräche mit dem Schüler finden aktuell und direkt vor Ort statt. Durch Einbeziehung der jeweiligen Erziehungsberechtigten, dem zuständigen Lehrer und den Verantwortlichen der öffentlichen Einrichtungen werden im Rahmen der Jugendhilfe Beratung und geeignete sozialpädagogische Hilfen erarbeitet und angeboten.


Programm der Jugendsozialarbeit am SFZ München Mitte 1

Ziel
Auffinden und Erkennen sozial und individuell besonders benachteiligter Fälle im Beobachtungsraum Schule.
Erarbeitung, Einleitung und Koordination spezifischer Maßnahmen zur Verbesserung des Gesamtlebenskontextes des jeweiligen Schülers unter besonderer Berücksichtigung seiner individuellen Resourcen.

Zugang/Selektion der Zielgruppe
Selbstdefinition: Wie empfindet der Schüler/die Schülerin seine/ihre eigene Lebenssituation in den Bereichen Schule, zu Hause, Freizeit?
Methode: Grafische/schriftliche Darstellung der Schüler in den jeweiligen Lebensbereichen
Fremddefinition: Wie nimmt der Lehrer/Eltern/Betreuer/Sporttrainer etc. den einzelnen Schüler wahr?
Methode: Fragebogen zum Schülerprofil, Beschreibung von Persönlichkeit, Sozialverhalten, Auffälligkeiten

Analyse/Konzentration

  • Hintergrundsrecherche mit Hilfe von Gesprächen mit Eltern/Schulleitung/Vertretern beteiligter Institutionen

Methode: Recherche mit Hilfe von Elternbefragung/ Telefonaten/Akten

  • Definition besonders benachteiligter Fälle
    Vorstellung und Selektion der Fälle in Zusammenarbeit mit der Schulleitung und der fachlichen Leitung
      
  • Vertiefte Exploration einzelner Lebenssituationen

Methode: Einzelgespräch mit dem/der einzelnen Schüler/in

Zusammenführung/Integration

  • Helferkonferenz über Ergebnis der Recherche
  • Besprechung der notwendigen und möglichen Unterstützung
  • Planung der Maßnahmen

Prüfung/Koordination

  • Beratungsgespräch mit dem Schüler
  • Abgleich des persönlichen Bedürfnisprofils des Schülers und der erarbeiteten Möglichkeiten
  • Einleitung der spezifischen Maßnahmen

Begleitung/Evaluation

  • Regelmäßiger Kontakt mit Verantwortlichen der Maßnahme
  • Verlaufsgespräche mit den Erziehungsberechtigten und den Lehrern
  • Gespräche mit dem Schüler über das Erleben der Maßnahme
  • Helferkonferenz zum Erfolg der Maßnahme(n) und der Gesamtsituation des/der Schülers/Schülerin mit Evaluationsbogen

Siehe auch

  www.kinderschutz.de